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Peru 2014

EINSATZORTE:

Cusco: Clinica Peruano Suiza, Puno:Centro de Atencion Residencial San Salvador, Puno:Centro de Education Especial

PERU

 

"Ciudad de los Reyes", "Stadt der Könige", nennt sich Perus Hauptstadt. Zur Zeit  der spanischen Vizekönige war Lima die reichste, größte und kultivierteste Stadt in Südamerika.

Etwa 900 v. Chr. etablierten sich die Vorfahren der Inka-Kultur, die 1531 von den spanischen Konquistadoren fast völlig zerstört wurde. Auf den Trümmern der Tempel und Paläste der Inka bauten die Spanier ihre Kirchen. Bereits 1810 begannen Unabhängigkeitsbestrebungen, aber erst 1824 wurde die Kolonialzeit in Peru beendet. Im sogenannten Salpeterkrieg gegen Chile im Jahre 1879 bis 1883 verlor Peru Gebiete. Innerpolitisch ist das Land von Unruhen gekennzeichnet. Weder Militärdiktaturen noch Zivilregierungen vermochten bisher der Probleme des Landes Herr zu werden. Gescheiterte Landesreformen, Bevölkerungsexplosion, Massenarbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Rauschgifthandel, hohe Auslands-verschuldung, Inflation, Streikwellen ohne Ende.  Die Feudalstruktur aus der Kolonialzeit bleib unverändert. Fast die Hälfte aller Peruaner sind Nachkommen der Ketschua, Aymará und anderer Indiogruppen. Sie leben Großteils als Kleinbauern auf den Hochebenen der Anden.

Landflucht und Verstädterung haben zu katastrophalen Situationen in den wasser- und stromlosen Slums geführt, die sich täglich vergrößern.

Dagegen atmen die Villenviertel Limas einen Hauch von Hollywood.

 

Der nationale Zensus über die indigene Bevölkerung hat 2007 gezeigt, dass fast 60 Prozent der erfassten Gemeinden keinen Zugang zu gesundheitlichen Einrichtungen haben. 2010 wurde aufgrund dessen eine allgemeine Krankenversicherung eingeführt. In der Gesundheitsversorgung gibt es Diskriminierung indigener Völker. Peru hat eine der höchsten Müttersterblichkeitsraten Amerikas. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 17 von 1.000 Lebendgeborenen (zum Vergleich: für Chile liegt die Sterblichkeitsrate bei 5). Ein Drittel der peruanischen Bevölkerung hat kein fließendes Wasser, für 40 % gibt es keine Kanalisation und nur 20 % der Abwasser werden behandelt.


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